Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (CRPS) oder
Morbus Sudeck

Schmerzpsychologische Angebote

Häufig kommt es durch das unerwartete und plötzliche Auftreten eines CRPS zu erheblichen Schwierigkeiten, die Erkrankung zu akzeptieren und mit ihr bestmöglich umzugehen. Die mit der Erkrankung und der oft damit verbundenen Odyssee einhergehenden Stressbelastungen unterhalten aber ihrerseits die Sudeck-Erkrankung, die insbesondere am Anfang stark vom Stress-Nervensystem verstärkt und aufrechterhalten wird.

Neben einer guten körperlichen Behandlung und Aufklärung über die Erkrankung ist daher oft das Praktizieren von Entspannungsübungen (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Auto- genes Training, Phantasiereisen, Übungen aus der Atemschule oder Qi Gong) hilfreich.

In psychologischen Einzelgesprächen und Schmerzbewältigungsgruppen können mit der Krankheit verknüpfte Belastungsfaktoren angesprochen und entsprechende Strategien zur Verbesserung entwickelt werden.

Auch schon vorbestehende Erkrankungen (sogenannte Komorbiditäten) wie Depressionen, Ängste und Burnout können in diesem Rahmen mit behandelt werden.

Häufig ist das Arbeiten mit einem Biofeedback-Gerät sinnvoll. Hierbei wird über einen Computer z.B. die Hauttemperatur rückgemeldet. So können Sie lernen, Ihre Durchblutung bewusst zu beeinflussen.

Hypnose und Selbsthypnose können sowohl die Schmerzen lindern als auch die Heilungsprozesse unterstützen.